Alexander-Technik

Wochenendausbildung Berlin

Je länger ich die Alexander Technik praktiziere, desto klarer erkenne ich, dass die Aufgabe unseren Körper zu „längen und weiten“, d.h. ihm die bestmöglichen Voraussetzung zur Selbstorganisation zu schaffen, ein fortwährender Akt ist.

Er ermöglicht ein Voranschreiten von Moment zu Moment, von Jetzt zu Jetzt, in beständiger Anwesenheit.


Was ist die Alexander Technik?

Reflektionen zum tieferen Verständnis

Indem wir eine Lücke zwischen Reiz und Reaktion einfügen, ermöglichen wir es uns, wacher und freier zu agieren.

Die Alexander Technik ist ein Instrument zur Neuordnung und Ausrichtung unseres Körper- und Selbstgebrauchs. Sie beruht auf der Entdeckung der psychophysischen Einheit, das heißt, auf der Erkenntnis, dass Körper und Geist nicht voneinander getrennt sind. Sie dient der Regulation und Koordination unseres Verhaltens zugunsten von Harmonie, Leichtigkeit und Effizienz in allen Tätigkeiten und ist auf alle Lebensbereiche anwendbar.

Wesentliche Aspekte des Werkzeugs der Alexander Technik:

  • Das Erkennen der Macht der Gewohnheit
  • Innehalten und Nicht-Tun
  • Erkennen der fehlerhaften sensorischen Selbstwahrnehmung/ Bewusstheit
  • Das Geben von Anweisungen/ Richungen
  • Die Primärsteuerung / Primärkontrolle

Ausbildung zur Lehrer:in der F.M. Alexander Technik

Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst 1600 Unterrichtsstunden à 60 min in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren. Sie vermittelt alle für das Unterrichten der F.M. Alexander Technik benötigten Fähigkeiten. Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich.

Die Wochenendausbildung Berlin ist international anerkannt und arbeitet nach den Richtlinien des Alexander Technik Verbands Deutschland e.V. (ATVD) und den internationalen Affliliated Societies of the Alexander Technik (ATAS).

Nach erfolgreichem Abschluss erhält man die zertifizierte Berufsbezeichnung „Lehrer:in der F.M. Alexander Technik“. Damit kann man Mitglied in einer der fünfzehn der ATAS angeschlossenen internationalen Gesellschaften werden.

Die Ausbildungsgebühr beträgt 480 Euro monatlich.

Wochenendausbildung

Im Moment ruht die Ausbildung. Sobald sich zwei InteressentInnen entscheiden, können wir starten.

Ein Einstieg ist dann jederzeit möglich.

Die Ausbildungszeit beträgt dreieinhalb Jahre.

Der Unterricht findet von Freitag bis Montag statt.

Die Unterrichtszeiten sind Freitag und Montag von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Die Ausbildung umfasst insgesamt 1600 Ausbildungsstunden und findet an 37 Wochen je Ausbildungsjahr statt. Darin inkludiert sind zwei Intensivwochenenden welche von Donnerstag bis Sonntag angesetzt sind.

Unterrichtsmethodik

Das Unterrichten der Alexander Technik ist ein indirekter Vorgang, er erfordert und unterstützt in erster Linie das Arbeiten an sich selbst.

Angewandte Mittel und Techniken:

Hands on:
Berührungen ermöglichen dem Lernenden eine stärkere Selbstwahrnehmung, stoppen Gewohnheismuster und zeigen das „Längen und Weiten“ des Körpers an.

Verbale Anweisungen:
Verbale Anweisungen begleiten die Berührungen und sind den hands-on Impulsen gleichberechtigt. Sie werden vom Lehrenden selbst kontinuierlich angewendet, damit sie vom Lernenden auf allen Ebenen erfahren werden können.

Stoppen von Gewohnheiten:
Das Stoppen von Gewohnheiten macht Reaktionsmuster sichtbar und erlaubt, diese in einen angemesseneren Selbstgebrauch zu transformieren.

Arbeit am Stuhl, im Liegen und Gehen:
Anhand dieser scheinbar einfachen, aber grundlegenden Aktivitäten werden die Prinzipien der Alexander Technik verdeutlicht und nachhaltig integriert.

Arbeit am Spiegel:
Der Spiegel unterstützt die Auflösung einer fehlerhaften sensorischen Wahrnehmung und ermöglicht dem Lernenden, nach und nach zu einer größeren Übereinstimmung von Selbsteinschätzung und Wirklichkeit zurückzufinden.

Spezielle Tätigkeiten:
Fertigkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen und beruflichen Alltags können in den Unterricht einfließen, um daran die Kerninhalte der Alexander Technik zu veranschaulichen.

Raum 1 Hände die sich berühren
Raum 3 Raum 2
Bild an der Wand Raum 4

Veranstaltungen

Ab Januar 2026 bieten wir an jedem 3. Samstag im Monat von 11 Uhr bis 15 Uhr einen Unterrichtstag zum kennenlernen und für Lehreraustausch an.


Die Ausbilder:

Thomas Hoppe, geb. 1967, ist Leiter der Ausbildungsklasse.

In den Jahren 2001 bis 2005 wurde er von Dan Armon in Berlin zum Lehrer der F.M. Alexander-Technik ausgebildet. Er arbeitete regelmäßig als Assistent an der Schule für Alexander-Technik Berlin und der Alexander-Technik Ausbildung Berlin.

2023 und 2024 war er Co.Direktor bei der Alexander-Technik Ausbildung Berlin (gegründet 2017) zusammen mit Matthias Graefen. Thomas Hoppe ist freischaffender Musiker.

Als Bassist spielt er in unterschiedlichen Formationen im Spektrum von Jazz, Folk, Singer Songwriter Popular- und Theatermusik.
Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Felix Hennevogl

Felix Hennevogl, geb. 1971, ist stellvertretender Assistent der Ausbildungsklasse.

Er ist seit 2006 Lehrer der Alexander-Technik, ausgebildet von Dan Armon in Berlin.

Er lebt mit seiner Familie in Berlin und unterrichtet in eigener Praxis, gibt Kurse und Seminare an Musikhochschulen und Akademien. Er war bereits einige Jahre Assistent in der Ausbildungsklasse von Dan Armon. Darüber hinaus ist er Diplom-Musiker mit langjähriger Orchestererfahrung.

Thomas Hoppe und Felix Hennevogl sind Mitglieder im Alexander-Technik Verband Deutschland e.V. (ATVD).


Wer war Alexander

Frederick Matthias Alexander

geb. 1869 in Wynward, Australien, gest. 1955 in London.

F.M. Alexander startete seine berufliche Laufbahn als Schauspieler und Shakespeare Rezitator. Nach einigen Jahren gefährdeten Stimmprobleme, insbesondere starke Heiserkeit, seine Karriere. Medizinische Behandlungen und Sprechtraining brachten jedoch nicht den gewünschten Erfolg.

Nachdem ihm die Ärzte attestiert hatten, dass mit seinen Stimmorganen alles in Ordnung sei, kam er durch immer differenziertere Selbstbeobachtung zu der Überzeugung, dass er die Störung seiner Stimmfunktion selbst verursachte.

Dies war der Ausgangspunkt zur Entwicklung seiner Methode.

Literatur:

F.M. Alexander schrieb vier Bücher, in denen er die Entwicklung und Anwendung seiner Technik erläutert:

  • Man`s Supreme Inheritance, 1910/1918
  • Constructive Conscious Control of the Individual, 1923
  • The Use of the Self, 1932
  • The Universal Constant on Living, 1940

Weitere Websites

Alexander-Technik-Verband Deutschland e.V. ATVD

www.alexander-technik.org

Felix Hennevogl

www.berlin-at.de

Susanne Middendorf und Thomas Hoppe

www.alexandertechnik-berlin.com

Alexander-Technik Initiative Berlin

www.alexandertechnikinitiative.berlin

Alexanter-Technique Center Berlin

www.alexandertechnique-centre.berlin

Kontakt

Thomas Hoppe

Erdmannstraße 12
10827 Berlin Schöneberg

Mobil: 0179 1346 396
Mail: mail@atwa-berlin.de